Welcher Unternehmertyp bist du?

Das Unternehmerdasein ist vielfältig, da kein Unternehmen dem anderen gleicht, dasselbe gilt auch für jeden Unternehmer. Folglich existiert ein spezifischer Erfolgstyp nicht. Zudem zeigt die Forschung, dass Unternehmertum erlernbar ist und Unternehmer nicht als solche geboren werden. Vielmehr steckt in jedem das Unternehmergen. Die eigenen Vorlieben zeigen jedoch auf, in welche Richtung dein Unternehmerdasein zielt, sprich, welcher Typ von Unternehmer du bist.

 

Erkennen lässt sich dies anhand deiner privaten und beruflichen Tätigkeiten. Im Laufe deines Lebens hast du – bewusst oder unbewusst – bislang bestimmt unterschiedliche Unternehmerrollen eingenommen. Beispielsweise in deiner Jugend als Teeniepreneur oder Studentpreneur, indem du spielerisch mit deinen Hobbys experimentiertest. So zum Beispiel als Schlagzeugspieler in deiner Band oder als wohltätiger Umweltaktivist in der eigens gegründeten Studentengruppe. Möglicherweise warst du als Parttimepreneur tätig, indem du in deinem Berufsalltag ein interessantes Kundenproblem erkanntest und dieses in deiner Freizeit zu lösen versuchtest. Eventuell hast du gar mit dem Gedanken gespielt, diese Lösung später zu vermarkten.

 

Denn, wen reizt die Möglichkeit nicht, sich einem interessanten Problem mit all seinen Sinnen und Energie zu widmen? Ein bisher ungelöstes wichtiges Problem gemünzt auf Erfahrung ist der Startpunkt in die eigene unternehmerische Zukunft. Als Erfahrung zählen sowohl dein beruflich wie auch privat gesammeltes Wissen. Die Frage stellt sich nun, wie sich ein grossartiges Problem, das du mit deiner Erfahrung paaren kannst, finden lässt.

 

Frage dich: «Welches Problem hält dich nachts wach und lässt dich den berühmten Flow erleben, in dem du ohne Blick auf die Uhr stundenlang nach Lösungen suchst und mit Gedanken, Stift und Papier experimentierst, bis du der Lösung des Problems näher kommst?» Dabei hilft dir dein Unternehmertyp eine Richtung zu finden. Hier die verschiedenen Typen:

Parttimepreneur: Als junger Akademiker im ersten Anstellungsverhältnis beim Beratungsunternehmen beginnt man vielleicht als Parttimepreneur ein interessantes Kundenproblem in der spärlichen Freizeit zu lösen, bereits mehr oder weniger bewusst mit dem Gedanken spielend, dieses Hobby später einmal zum Beruf zu machen.

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Lifestylepreneur: Dem Lifestylepreneur bietet sich eine Karrierealternative, die nicht bahnbrechend neue Wege beschreiten muss, aber doch die eigene Passion, vielleicht für so etwas Ausgefallenes wie proteinhaltiges Insekten-Fast-Food in Europa, befriedigt.

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Papapreneur: Der Papapreneur, der als junger Vater in seiner neuen, ungewohnten und zum Teil noch unbehaglichen Rolle nach Gleichgesinnten sucht, die mit ihm den Bildungsmarkt revolutionieren wollen, zumindest ein Stück weit im Schutz seiner Erfahrungs- und Wissenswelt.

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Geek- & Techiepreneur: Der Geek- und Techiepreneur bastelt am Algorithmus, der unser tägliches Konsumverhalten im Internet verändern soll. Sei es die Suchhilfe für noch unbewusste Kundenwünsche oder das Internet der Dinge, das unsere Geräte vernetzt.

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Serialpreneur: Der Serialpreneur exekutiert eine Geschäftsidee nach der anderen und kommt nicht selten mit seinem Ideenkind zwei oder drei groß heraus, profitieren diese Nachgeborenen doch vom Erfahrungsschatz des erstgeborenen Start-ups.

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Necessitypreneur: Der Necessitypreneur gründet aus der Not mangels Alternative oder aus dem inneren Zwang des Aussteigen. Mit oder ohne eigenem Startkapital aus der früheren Tätigkeit folgt er dem Drang, etwas, was er gut kann, und etwas, was er gerne macht nachzugehen.

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Friendchisepreneur: Der Friendchisepreneur such nach einer Mitstreiterin, die mit ihm an einer geteilten Passion, der Lösung eines spannenden Kundenproblems, arbeitet.

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Intrapreneur: Der Intrapreneur sucht in den geschützten Mauern seines Unternehmens nach einer neuen Problemlösung.

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Studentpreneur / Teeniepreneur: Der Teeniepreneur oder Studentpreneur experimentiert in seiner Jugend spielerisch mit seinen Hobbys, sei es als Schlagzeuger in der Schülerband oder als wohltätiger Umweltaktivist in der eigens gegründeten Studentengruppe für Hilfslieferungen in Krisengebiete.

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Social- & Greenpreneur: Der Social- oder Greenpreneur kann mit der Lösung eines Wasserproblems in einem Entwicklungsland, das sie oder er gerade besucht hat, beschäftigt sein.

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Hipsterpreneur: Mit einer geklauten Idee aus den USA versucht die als Hipsterpreneur getarnte Kopierkatze, neudeutsch Copycat, auf den Schnellzug der Popkultur im modernen Entrepreneurship aufzuspringen.

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Superpreneur: Die Superpreneure versuchen nicht, die Zukunft vorauszusagen, sondern die Zukunft in dem identifizierten Ausschnitt der Realität, in dem es das erkannte Problem auf neue Art zu lösen gilt, zu beeinflussen.

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